2020: Fünfzig Jahre Frauenfußball

Frauen

Der Frauenfußball begann in Wolfsburg 1973 beim VfR Eintracht Wolfsburg. Der größte Erfolg war hier der Einzug ins Pokalfinale 1984. Als beim VfR der Konkurs drohte, wechselten die Frauen zum Wendschotter SV und hießen fortan WSV Wolfsburg. Die Frauen starteten in der Regionalliga und beendeten die erste Saison mit 21 Siegen und einer Niederlage. Den gleichen Erfolg schaffte der FFC Frankfurt in der Saison 2004/2005 in der Bundesliga, Aber der WSV hatte ein Torverhältnis von 121:1. Das einzige Gegentor fiel bei der einzigen Niederlage des Vereins. Die folgende Aufstiegsrunde zur damaligen zweigleisigen Bundesliga wurde souverän gewonnen. 2003 wechselte die Frauenabteilung zum VfL Wolfsburg. Hier war der Weg erst mal holprig. 2005 gab es den Abstieg und 2006 den sofortigen Wiederaufstieg. Dabei stellte Martina Müller den bis heute gültigen Torrekord der 2. Liga mit 36 Treffern auf. 2013 erzielte sie auch den einzigen Treffer im UWCL-Finale in London und hatte damit wesentlichen Anteil am größten Erfolg des Vereins aller Zeiten - dem Triplegewinn.


In der 30. Saison der eingleisigen Bundesliga können unsere Frauen wieder einen Punkterekord aufstellen. Mit bisher 12 Siegen und einem Unentschieden sind sie auf bestem Weg, einen neuen Bundesligarekord aufzustellen. Dazu müßten sie aber die restlichen neun Spieltage als Sieger vom Platz gehen. Dabei dürften Pernille Harder und Ewa Pajor eine besondere Rolle spielen. Sollte der VfL zum 6. Mal Meister werden, zieht er mit Turbine Potsdam gleich, die bereits 6 Titel haben. Spitzenreiter ist der FFC Frankfurt, die siebenmal Meister wurden.


VfL-Bestmarken und Harders Traumquote :: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.


https://de.wikipedia.org/wiki/vfl_wolfsburg_(frauenfu%c3%9fball)#geschichte


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