Wolfsburg holt Unentschieden bei Union Berlin

VfL Wolfsburg

Aber auch hier wurde das Spiel für einige Minuten wegen Schmähplakaten gegen Dietmar Hopp (TSG Hoffenheim) unterbrochen.


Die Fans von einigen Vereinen können es einfach nicht lassen. Als normaler Fußballfan weiß man jetzt schon, die Vereine und der DFB werden auch in Zukunft weiterhin versagen. Am Ende reden immer viele Personen der Vereine und dem DFB, passieren aber wird kaum etwas. Die Ultras in den Fankurven werden weiterhin den Fußball kaputt machen. So wie am Samstag zwischen TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München.


Fußball gespielt wurde auch bei Union Berlin. Nach der Aktion der Ultras gegen Dietmar Hopp, hatte das aber kaum noch Bedeutung. Sebastian Andersson traf in der 40. Spielminute zum 1:0. Dann, nur wenige Minuten später das nächste Plakat. Es gibt wieder ein Transparent mit der Beleidigung gegen Hopp und ein weiteres mit dem Mäzen im Fadenkreuz. Schiedsrichter Dankert unterbrach das Spiel sofort.


Die Union-Spieler gehen in die Kurve und versuchen mit ihren Fans zu reden. Aber keine Chance. Auch der Ordnungsdienst hat hier komplett versagt. Nach den Vorfällen von gestern, fragt man sich, wie können, solche großen Banner immer noch in die Stadien gelangen? Als der Stadionsprecher versucht die Fans zum Umdenken zu bewegen, sind die Spieler wieder auf das Feld zurückgekommen und haben dann die letzten Minuten der ersten Halbzeit zu Ende gespielt.


Nach dem Seitenwechsel waren die Unioner am Drücker und so konnten sie durch Marvin Friedrich in der 57. Minute mit 2:0 in Führung gehen. Nur drei Minuten später mit einem sehenswerten Kopfball verkürzt Yannick Gerhardt zum 1:2. Der Ausgleich erfolgte in der 81. Minute durch Wout Weghorst. Mit diesem 2:2 ging das Spiel zu Ende.


Oliver Glasner: "Wir sind mit dem Punktgewinn sehr zufrieden. Wir hatten vor drei Tage in Malmö ein schwieriges Europapokalspiel und wenn man dann mit 0:2 hier in Berlin zurückliegt, wird es schon sehr schwer. Meine Mannschaft hat sich zurückgekämpft, den Anschlusstreffer erzielt und immer weiter nach vorn gespielt. Am Ende waren sie nicht einmal mit dem Punkt zufrieden, sondern wollten das Spiel gewinnen."


Union Berlin: Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner (73. Prömel), Andrich, Lenz – Malli (66. Ingvartsen), Andersson, Bülter (83. Ryerson)


VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Knoche, Brooks, Otavio – Gerhardt, Arnold – Steffen (63. Mehmedi), Brekalo (89. Klaus) – Ginczek (78. Victor), Weghorst


Tore: 1:0 Andersson (41.), 2:0 Friedrich (56.), 2:1 Gerhardt (60.), 2:2 Weghorst (81.)


Gelbe Karten: Andrich / Arnold, Steffen


Zuschauer: 22.000 am Sonntagmittag im Stadion An der Alten Försterei


Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)