VfL Wolfsburg verpaßt erneut den Sieg gegen Dauergewinner Lyon

Champions League

Im Finale traten beide gegen die Nummer 3 der Wahl Dzsenifer Marozsan von Olympique Lyon an. Bitter für uns ist, das Pernille nach diesem Spiel nach England wechseln will. Der VfL schweigt noch, aber alles weist darauf hin.


Wendie Renard versucht anfangs wie erwartet Wolfsburg aufzumischen. Das gelang aber nicht. In der 25. Minute konnte Eugene le Sommer einen Nachschuß zum 0:1 nutzen.


Das man Lyon nicht im Vorbeigehen besiegt, war allen klar. Aber die zeigten im Viertelfinale gegen Bayern München Schwächen. Bereits nach 39 Minuten mußte Sara Doorsoun mit Knieproblemen raus. Für sie kam Kathrin Hendrich.


Wolfsburg wurde etwas stärker. Genau in dieser Situation traf Saki Kumagai in der 44. Minute zum 0:2. So ging es auch in die Pause. Die Chancen auf das zweite Triple schwanden zusehends.


In der zweiten Halbzeit sollte es so weitergehen wie in der ersten. Lyon verstand es gut, Pernille Harder aus dem Spiel zu nehmen. Die Wölfinnen gaben sich Mühe, aber der letzte Punch fehlte leider immer.


Auch ließen die Französinnen Anna Blässe nicht zu ihren tollen Fernschüssen kommen. In der 58. Minute klappte auf einmal das Zusammenspiel von Ewa Pajor und Alexandra Popp wieder und Popp verkürzte auf 1:2. War das der Weckruf? Auf jeden Fall zeigte Lyon erst mal Wirkung.


Wolfsburg wurde zusehends stärker und Lyon übte sich in Fehlern. Aber noch fehlte ein wichtiges Tor. In der 88. Minute machte ausgerechnet Sara Gunnarsdottir den Sack mit dem 1:3 für Lyon den Sack zu. Das erste mal im Frauenfußball entschied ein Videobeweis. Wie 2018 verpaßte der VfL knapp den Sieg.


Trotzdem war es eine tolle Saison.