DFB-Pokal der Frauen: VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal

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    • DFB-Pokal der Frauen: VfL Wolfsburg gewinnt DFB-Pokal


      VfL Wolfsburg gegen FC Bayern München: Finale in Köln, der alte und neue Deutsche Meister versucht den zweiten Titel zu verteidigen und geradlinig aufs Triple zuzusteuern. Zum Glück sind unsere Frauen so stark, das auch das Fehlen von Alexandra Popp auszugleichen ist.

      Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem vor allem die Torhüterinnen glänzen konnten. So warf Almuth Schult den Ball nach einer missglückten Bayernecke mit der Hand bis Höhe der Mittellinie zu Payor und die zwang Manuela Zinsberger zu einer Klasseaktion. So ging es bis zur Pause. Einzig Fernschüsse brachten Erfolgsaussichten. Zur Pause stand es noch 0:0.

      Nach der Pause zeigten die Münchnerinnen Wirkung des kräfteaufreibenden Spieles und so kamen die Wölfinnen besser ins Spiel. Sie zogen das Spiel immer mehr an sich und die Defensivabteilung der Bayern mußte ihre Qualitäten immer mehr unter Beweis stellen. Aber man mekte, es standen heute zwei Weltklassemannschaften auf dem Platz. Im Schlußsport zogen die Bayern nochmal an und setzten die VfL-Frauen enorm unter Druck. Es wurde hart, aber fair gekämpft. Die wohl größte Chance gehörte dem VfL in der 88. Minute. Nach 90 Minuten stand das Spiel noch immer 0:0 und es gab Verlängerung.

      Die Spielerinnen gingen zunehmend auf dem Zahnfleisch. Für den VfL angesichts des folgenden UWCL-Finales in Kiew alles andere als gut. Beim Seitenwechsel immer noch 0:0. Auch am Schlusspfiff stand es noch 0:0. Die etwa 17000 Zuschauer in Köln kamen voll auf ihre Kosten. Und Schult hielt gegen Behringer. Demann verschoß. Zinsberger hielt gegen Jakabfi. McLeod verzweifelte ebenfalls an Zinsberger.Caroline Hansen schoß Wolfsburg zum Double. Eigentlich haben im Duell der Torhüterinnen beide Teams den Pokal verdient.

      Und nun nach Kiew zum Sahnehäubchen.

      VfL Wolfsburg
      Schult - Blässe (66. Kerschowski), Fischer, Goeßling, Maritz - Neto (91. Wedemeyer), Gunnarsdottir, Hansen, Dieckenmann (106. Jakabfi) - Harder, Pajor (119. Masar)

      FC Bayern Frauen
      Zinsberger - Demann, Wenninger, Faißt, Maier - Leupolz (99. Laudehr), Behringer, Däbritz (102. Islacker), Rolfö - Roord (64. Skorvankova), Rolser (116. Vonkova)

      Schiedsrichter
      Sandra Stolz (Pritzwalk)

      Zuschauer
      17.692

      Elfmeterschießen
      Behringer scheitert an Schult, 1:0 Kerschowski, Demann verschießt, Zinsberger hält gegen Jakabfi, 1:1 Islacker, Zinsberger hält gegen Masar, Vonkova scheitert an Schult, 2:1 Harder, 2:2 Laudehr, 3:2 Hansen


      Vorbericht:

      Geschafft! Am 19.05.2018 ist der große Finaltag und die beiden erfolgreichsten Teams im Frauenfußball sind dabei. Die Wölfsburgerinnen setzten sich gegen ein hervorragendes Team von SGS Essen mit 4:1 durch. Sara Doorsoun, die ab Sommer zum VfL gehören wird, konnte jetzt bewußt schon mal das Stadion und die Atmosphäre kennen lernen. Jetzt sind die Karten für Köln gelöst. Der Gegner wird Bayern München sein, die Turbine Potsdam 3:1 besiegten. Wir hoffen, das der Kampf gegen Chelsea LFC unseren Frauen ein mehr an Schwung gibt und den Weg zum zweiten Triple der Vereinsgeschichte ebnet.

      19.05.2018 15 Uhr Bayern München gegen VfL Wolfsburg

      Live in der ARD
    • DFB-Pokal der Frauen: Caroline Hansen holte im Elfmeterschießen den Pokal


      Finale in Köln, der alte und neue Deutsche Meister versucht den zweiten Titel zu verteidigen und geradlinig aufs Triple zuzusteuern. Zum Glück sind unsere Frauen so stark, das auch das Fehlen von Alexandra Popp auszugleichen ist.

      Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem vor allem die Torhüterinnen glänzen konnten. So warf Almuth Schult den Ball nach einer mißglückten Bayernecke mit der Hand bis Höhe Mittellinie zu Payor und die zwang Manuela Zinsberger zu einer Klasseaktion. So ging es bis zur Pause. Einzig Fernschüsse brachten Erfolgsaussichten. Zur Pause stand es noch 0:0.


      Nach der Pause zeigten die Münchnerinnen Wirkung des kräfteaufreibenden Spieles und so kamen die Wölfinnen besser ins Spiel. Sie zogen das Spiel immer mehr an sich und die Defensivabteilung der Bayern mußte ihre Qualitäten immer mehr unter Beweis stellen. Aber man mekte, es standen heute zwei Weltklassemannschaften auf dem Platz. Im Schlußsport zogen die Bayern nochmal an und setzten die VfL-Frauen enorm unter Druck. Es wurde hart, aber fair gekämpft. Die wohl größte Chance gehörte dem VfL in der 88. Minute. Nach 90 Minuten stand das Spiel noch immer 0:0 und es gab Verlängerung.


      Die Spielerinnen gingen zunehmend auf dem Zahnfleisch. Für den VfL angesichts des folgenden UWCL-Finales in Kiew alles andere als gut. Beim Seitenwechsel immer noch 0:0. Auch am Schlußpfiff stand es noch 0:0. Die etwa 17000 Zuschauer in Köln kamen voll auf ihre Kosten. Und Schult hielt gegen Behringer. Demann verschoß. Zinsberger hielt gegen Jakabfi. McLeod verzweifelte ebenfalls an Zinsberger.Caroline Hansen schoß Wolfsburg zum Double. Eigentlich haben im Duell der Torhüterinnen beide Teams den Pokal verdient.

      Und nun nach Kiew zum Sahnehäubchen.