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VfL Wolfsburg erarbeitet sich 6. Titel gegen starken SC Freiburg

Zum sechsten Mal traten unsere Frauen im Finale des DFB-Pokals in Köln an. Der Gegner im zweiten Wohnzimmer der Wölfinnen war der SC Freiburg. Die waren zum ersten Mal im Finale. Im Vorverkauf wurden laut DFB etwa 14000 Eintrittskarten abgesetzt. Am Ende sahen 16500 Zuschauer im Stadion das Spiel.


Freiburg trat genau so auf, wie wir sie schon aus der Liga her kennen. Für Wolfsburg wird das sicher kein Spaziergang werden. Das war sofort klar. Almuth Schult war nicht arbeitslos und die Wolfsburger Defensivabteilung kam schnell ins Schwimmen. Freiburgs OB zeigte sich sehr emotionsgeladen, was wir sonst von Stadtoberhäuptern nicht kennen. Und zur Pause stand es noch immer 0:0.


Nach der Pause trat der VfL ganz anders auf. Jetzt hatte der SC Freiburg nichts mehr zu lachen. Der Druck wurde sehr hoch gehalten. In der 56. Minute erlöste dann Ewa Pajor den Anhang der Wölfinnen mit dem 1:0. Aber die Frauen aus dem Breisgau ergaben sich nicht ihrem Schicksal. Sie bemühten sich weiter mitzuhalten. Wolfsburgs Zwischenspurt endete spätestens bei Lena Nuding im Freiburger Tor. Auch wenn der VfL das Spiel recht gut in der Hand hatte, konnten sie sich ihres Sieges nicht sicher sein. Freiburg hatte einen enormen Kampfeswillen und suchten immer wieder ihre Chancen. Vor allem aber verhinderten sie, das Wolfsburg einen zweiten Treffer nachlegen konnten.


Wir sahen einen sehr spannenden Titelkampf von zwei starken Teams, die beide große Hochachtung verdienen.