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Bundesliga: Hannover 96 verliert gegen VfL Wolfsburg


  • 20. Spieltag Fußball Bundesliga: Für Wolfsburg ging es heute beim Nachbarn Hannover um sehr viel, nur noch drei Punkte trennten die Wölfe vom Platz 16. Lustig ist etwas ganz anderes. Es waren Punkte und kein Schönheitspreis gefordert. Die vielen Veränderungen durch Sperrungen und Verletzungen ließen nicht gerade große Erwartungen aufkommen. Es waren nur 34.300 Zuschauer im Stadion von Hannover. So wenig wie lange nicht, bei den Platzverhältnissen wohl kaum zu verdenken.


    Folglich beherrschte Hannover erst mal das Geschehen. Erst in der 14. Minute hatten die Wölfe die erste gute Chance, konnten sie aber wieder nicht nutzen. Doch insgesamt hatte Hannover leider mehr vom Spiel. In der 41. Minute handelte Tisserant eine völlig unnötige Gelbe Karte wegen Meckerns ein. Das ist genau das, was der Verein nicht braucht. So stand es noch 0:0 zur Pause, zumindest mußte Casteels noch nicht hinter sich greifen.


    Noch 45 Minuten auf dem Acker. Ist Hannover wirklich so schlecht, das man ein solches "Hilfsmittel" braucht? Aber der VfL ließ sich heute nicht knacken und kämpfte endlich wieder richtig. In der 72. Minute war es dann Yunus Malli, der die Wölfe mal wieder jubeln ließ. Es stand endlich 0:1. Alle konnten in diesem Moment rufen: Weiter so Jungs, legt nach. Zwar bleibt Wolfsburg auf Platz 13, aber sechs Punkte zu Platz 16 liest sich erheblich besser als drei Punkte.


    In der 86. Minute hatten die Grünen ein Wahnsinnglück, da Bebou nur das Alu traf. Aber etwas Glück war schon verdient, vor allem auch, weil die letzten Punkte schon so lange her sind. Es blieb insgesamt beim 0:1 für den VfL Wolfsburg. Weiter kämpfen Jungs


    Am Samstag kommt der VfB Stuttgart nach Wolfsburg. Ob der Tabellenvierzehnte dann schon einen neuen Trainer hat?


    Martin Schmidt:


    "Hier sitzt ein glücklicher Trainer. Nicht nur wegen der drei Punkte, sondern auch aufgrund der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Uns haben etliche Stammspieler gefehlt. Wir wussten deshalb, dass es nur über den Willen gehen würde, also über eine Leistung, die uns zuletzt nicht immer gelungen ist. In der Pause haben wir angesprochen, dass wir irgendwann mehr Räume bekommen würden, und so war es dann auch. Wir sind mutiger geworden, gingen durch einen Sonntagsschuss in Führung und haben sie bis zum Ende verteidigt. Es war sicher kein schöner Sieg, man kann ihn auch dreckig nennen. Aber ich habe schon so viele gute Unentschieden verteidigen müssen. Deshalb nehme ich solch ein Spiel, das zwar nicht schön war, aber in dem die Einstellung und die Mentalität gestimmt haben, sehr gerne mit."


    VfL Wolfsburg ǀ Detailseite




    Hannover 96:
    Tschauner – Elez (66. Bebou), S. Sane, Anton – Sorg (85. Benschop), Ostrzolek – Schwegler (75. Karaman), Fossum – Klaus, Harnik – Füllkrug


    VfL Wolfsburg:
    Casteels, Verhaegh, Knoche, Bruma, Tisserand – Gerhardt, Arnold – Steffen, Didavi (83. Rexhbecaj), Malli (90. Jung) – Osimhen


    • Tor: 0:1 Malli (72.)
    • Gelbe Karten: Schwegler, Harnik / Tisserand, Gerhardt, Arnold
    • Zuschauer: 34.300 am Sonntagabend in der HDI Arena
    • Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)