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DFB-Pokal 2. Hauptrunde: Hannover 96 gegen VfL Wolfsburg 0:2


  • Im Bundesliga-Duell in der 2. Runde des DFB-Pokals konnten sich die Grün-Weißen bei Hannover 96 mit 2:0 (1:0) durchsetzen und zogen somit ins Achtelfinale des nationalen Cup-Wettbewerbs ein. Die Gäste nutzten einen sehenswerten Spielzug, um in Führung zu gehen: Nach Vorarbeit von Wout Weghorst und Daniel Ginczek schlug ein satter Rechtsschuss von Admir Mehmedi in der kurzen Ecke ein (20. Minute).


    In der dritten Minute der Nachspielzeit sorgte Weghorst für endgültige Gewissheit. Die Niederländer drückte den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie.


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    Bruno Labbadia: Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht, den Ball gut laufen gelassen und ein sehr schönes Tor erzielt. Wir hatten das Spiel bis auf die eine Chance von Bebou gut im Griff. Da hatte uns Hannover kurz ausgekontert, was sicherlich auch ihre Absicht war. In der zweiten Halbzeit hat Hannover mit den langen Bällen viel Druck gemacht. Doch meine Mannschaft hat den Kampf gut angenommen. Alles in allem sind wir sehr zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Vor allem, weil wir uns in Halbzeit zwei sehr kompakt und als Mannschaft gut präsentiert haben.


    Vorbericht:


    Die 2. DFB-Pokalhauptrunde wurde am Wochenende in Dortmund ausgelost. Von den insgesamt 16 Paarungen gibt es vier der zu diesem frühen Zeitpunkt des Wettbewerbes ungeliebten direkten Duelle von Bundesligisten. Mit dem Aufeinandertreffen von Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg kommt es außerdem zu einem Derby zweier Vereine aus Niedersachsen. Die 2. Pokalrunde wird am 30. und 31. Oktober 2018 ausgetragen, die genauen Anpfiffzeiten werden noch bekannt gegeben. Beim Wettanbieter www.bonus.net kann man wie gewohnt seine Wette zu den Spielen im DFB-Pokal abgeben.


    Hannover 96 auf gutem Weg


    Hannover gelang in der 1. DFB-Pokalhauptrunde ein souveräner Erfolg beim Drittligisten Karlsruher SC. Mit dem deutlichen 6:0 bei den Badenern zeigten die 96er schon eine ordentliche Leistung zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison, die mit dem verdienten 1:1 bei Werder Bremen eine Woche später zum Bundesligastart untermauert wurde. Nun steht dem Kracher am 2. Spieltag im eigenen Stadion gegen die wieder erstarkte Borussia aus Dortmund nichts mehr im Wege.


    Trainer André Breitenreiter hat in den vergangenen anderthalb Jahren aus einem Abstiegskandidaten einen soliden Erstligisten geformt. Zuverlässig und konstant spulen die Niedersachsen mittlerweile ihre Spielweise runter und setzen dabei auch auf Talente und unkonventionelle Neuentdeckungen. So schlug Joker Hendrik Weydandt, der vor vier Jahren noch in der Kreisliga kickte, ein wie eine Bombe und traf in den ersten beiden Pflichtspielen drei Mal.


    VfL weiß nicht, wo er steht


    Ein steiniger und langer Weg, der Bruno Labbadia und dem VfL Wolfsburg noch bevor steht: Nach Jahren des Abstiegskampfes und Relegation will der Retter der letzten Saison seine Mannschaft in Zukunft wieder in erfolgreichere Gefilde führen. Spielerisch ist noch nicht alles Gold was glänzt. So entging der VfL in der 1. Pokalrunde nur knapp einer Blamage und ziehen dank des glücklichen 1:0-Sieges beim Regionalligisten SV 07 Elversberg in die nächste Pokalrunde ein. Umso überraschender kam dann der 2:1-Auftaktsieg der Wolfsburger in der Bundesliga über Vize-Meister Schalke 04 zustande. Ob Labbadia und seine Schützlinge die schwierigen Zeiten hinter sich gelassen haben wird man nach den Spielen in Leverkusen und daheim gegen die Hertha aus Berlin sehen.


    Neuauflage von 2017


    Eine Prognose zum aktuellen Zeitpunkt über den Ausgang dieser Pokalbegegnung ist sicherlich zu früh. Hannover geht mit breiter Brust in die nächsten Wochen und will den Aufwärtstrend der letzten Monate mit dem Einzug in das Achtelfinale fortsetzen. Dabei setzt Coach Breitenreiter auf den Heimvorteil und will sich für die 0:1-Pleite in der letzten 2. Pokalrunde revanchieren: 2017 kam es ebenfalls in der 2. Runde zum direkten Duell gegen den VfL Wolfsburg und dieses Mal soll es für die Hannoveraner eine Runde weiter gehen.


    Bis ins Viertelfinale schaffte es Wolfsburg, wo man knapp an Schalke 04 scheiterte. Da neben der Konsolidierung der eigenen Leistung eng mit dem sportlichen Erfolg zusammen hängt, wird der VfL mit Trainer Labbadia alles daran setzen, den Mitkonkurrenten aus Niedersachsen auszuschalten und in die lukrative nächste Pokalrunde einzuziehen. Denn die Wolfsburger brauchen nichts dringender als Siege, um Umfeld und Fans zu besänftigen und was ist günstiger, als im DFB-Pokal weit zu kommen.


    Aufeinandertreffen auf Augenhöhe


    Für Spannung und Brisanz ist gesorgt. Beide Vereine sind derzeit auf einem Level und kämpfen gemeinsam mit Werder Bremen um die Vormachtstellung in Niedersachsen. So bleibt es abzuwarten, wohin die Entwicklung in den kommenden Spieltagen in der Bundesliga geht und wer dann mit einem kleinen Vorteil in dieses Pokalduell geht.